23. Januar 2009
Krankenkassen Beiträge ab Juli gesenkt? Und nu?
Vor kurzem erst wurde der Anstieg des Krankenkassen Beitrages beschlossen, auf einheitliche 15,5 Prozent.
Dann war die Meldung, aus dem Raume der AOK, dass man mit diesem Prozentsatz, aller Wahrscheinlichkeit, und Prognosen zufolge in diesem Jahr einen Mega-Millionen Verlust erwirtschaften würde.
Wie auch immer, trotzdem haben die Politiker im Zuge des zweiten Konjunkturpaketes, beschlossen, die Krankenkassenbeiträge auf 14,9 Prozent zu senken.
Für den Bürger heisst, dass natürlich ein paar Euro mehr in der Tasche, wenn diese nicht anderswo flöten gehen.
Aber auch der Bund, sowie die Länder und Kommunen profitieren von dieser Beitragssenkung, da Sie als Arbeitgeber auftreten, wie Banktip.de berichtet.
So werden durch die Wieder-Absenkung der Krankenkassen-Beiträge rund 650 Millionen Euro im Jahr eingespart, was vielleicht für uns Bürger viel Geld sein mag, für den Staat allerdings wohl nur ein Tropfen aus dem heissen Stein.
Zumal dann ja auch noch die Frage im Raume steht, wenn bei 15,5 Prozent die gesetzlichen Versicherer bereits über schlechte Prognosen für 2009 klagten, was machen Sie dann bei 14,9 Prozent?
Und wer wird, wenn die schlechten Omen sich bewahrheiten, den Versicherungen aushelfen? Wer wenn nicht der, der damit 650 Millionen Euro einsparen wollte?
In jedem Falle aber soll, wenn es nach dem Gesetzesentwurf der grossen Koalition geht, die Absenkung der Krankenkassen Beiträge bereits ab dem 1.07.09 gelten.
Quelle: Banktips.de
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