12. Februar 2009
Geschichte des Girokonto – Entwicklung
Alles was es gibt, hatte auch irgendwann einmal einen Anfang. So ist es nun einmal. Auch das Girokonto, dessen Namensgeber, die Italiener sind – „Giro“ = „kreisen lassen“ oder aber „Kreislauf“. Im Grunde ein geschlossener Kreis im Finanzsystem.
Blickt man heute zurück auf den Beginn des Girokontos, weiss man nicht so recht wo man beginnen sollte. Denn das erste Mal, dass man Finanz Systeme, die Konten ähneln, dokumentierte, war im 14. Jahrhundert.
Anno 1327 gab es ein Kontensystem in der islamischen Region, dass man damals, wie heute unter dem Begriff „Hawala-Finanzsystem“ kennt. Dieses arbeitete mit Konten, jedoch nur zwischen den als Banken agierenden Händler. Allerdings gab es auch schon zuvor, das System von Verbindlichkeiten und Forderungen.
In Italien dann, breitete sich im späten Mittelalter, der unmittelbare Vorläufer des Girokonto aus und der Siegeszug ging dann über Europa und schliesslich die ganze Welt. Die kontenmässige Verrechnung war geboren, oder eben der Vorläufer des heutigen Girokonto.
Damals wurden, vor der regional-deckenden Einführung des modernen Giro Konto, die Gehälter und Löhne, noch in „Lohntüten“ ausbezahlt. Alles wurde zu jener Zeit, Kosten, Rechnungen, Miete, usw. eben aus diesen „Lohntüten“, also bar, bezahlt.
Im Jahre 1906 dann, wurden der Schweiz von der PTT, Giro Konten angeboten, die man zu jener Zeit „Postscheckdienste“ nannte. Dennoch gab es sogar bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts noch die „Lohntüten“. Heute jedoch läuft alles, fast immer über das Girokonto.
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